„Organische Bodensubstanz“ – Versionsunterschied
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Die '''organische Bodensubstanz''' (OBS), englisch '''soil organic matter''' (SOM), ist ein zusammenfassender Begriff für die ''organische Substanz im [[Boden (Bodenkunde)|Boden]]''. |
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In Mineralböden besteht die organische Substanz durchschnittlich zu 85 % aus Humus, zu etwa 10 % aus Pflanzenwurzeln und zu ungefähr 5 % aus [[Edaphon]] ([[Bodenflora]] und [[Bodenfauna]])<ref name="Schwerdtfeger">Herbert Kuntze, Günter Roeschmann, Georg Schwerdtfeger: ''Bodenkunde'', 5. Aufl., Stuttgart 1994, Seite 100, ISBN 3-8252-8076-4.</ref>. |
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Der Humus kann weiter in [[Huminstoff]]e und [[Nicht-Huminstoffe]], sogenannte Streustoffe, eingeteilt werden. Erstere werden oft in drei Fraktionen untergliedert: [[Humine]], [[Huminsäure]]n und [[Fulvosäure]]n. Des Weiteren unterscheidet man ''partikuläre SOM'' (ausgefallene [[Fällung|Präzipitat]]e) und ''adsorbierte SOM'' (an [[Mineral]]e bzw. den [[Mineralboden]] gebunden) sowie ''[[DOM (Boden)|gelöste organische Substanz]]'' (englisch: ''{{lang|en|dissolved organic matter}}'', DOM). |
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== Siehe auch == |
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* [[Bioeffektor]] |
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* [[Mineralisierung]] |
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== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
Aktuelle Version vom 30. November 2024, 08:52 Uhr
Die organische Bodensubstanz (OBS), englisch soil organic matter (SOM), ist ein zusammenfassender Begriff für die organische Substanz im Boden.
Eine mögliche Einteilung der organischen Bodensubstanz ist in der Abbildung dargestellt. Danach besteht sie aus:
In Mineralböden besteht die organische Substanz durchschnittlich zu 85 % aus Humus, zu etwa 10 % aus Pflanzenwurzeln und zu ungefähr 5 % aus Edaphon (Bodenflora und Bodenfauna)[1].
Der Humus kann weiter in Huminstoffe und Nicht-Huminstoffe, sogenannte Streustoffe, eingeteilt werden. Erstere werden oft in drei Fraktionen untergliedert: Humine, Huminsäuren und Fulvosäuren. Des Weiteren unterscheidet man partikuläre SOM (ausgefallene Präzipitate) und adsorbierte SOM (an Minerale bzw. den Mineralboden gebunden) sowie gelöste organische Substanz (englisch: dissolved organic matter, DOM).
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Herbert Kuntze, Günter Roeschmann, Georg Schwerdtfeger: Bodenkunde, 5. Aufl., Stuttgart 1994, Seite 100, ISBN 3-8252-8076-4.