„Eugenie von Soden“ – Versionsunterschied
[ungesichtete Version] | [gesichtete Version] |
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
K Änderungen von Geroin1488 (Diskussion) auf die letzte Version von Papierautobahn zurückgesetzt Markierung: Zurücksetzung |
|||
(12 dazwischenliegende Versionen von 7 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
Zeile 1:
'''Eugenie Henriette Caroline Anna Charlotte Freiin von Soden''' (* [[21. Oktober]] [[1858]] in [[Esslingen am Neckar]]; † [[19. März]] [[1930]] in [[Baden-Baden]]) war eine deutsche [[Schriftsteller]]in und bedeutende Vertreterin der bürgerlichen [[Frauenrechtsbewegung]] im Südwesten Deutschlands. Sie war Mitglied im Vorstand des Württembergischen Vereins für [[Frauenwahlrecht]].<ref name="EssZ" />
== Leben und Wirken ==
[[Datei:Wohnhaus von Eugenie von Soden. Cannstatt Daimlerstraße 29.jpg|mini|Wohnhaus von Eugenie von Soden in Cannstatt, Daimlerstraße 29, von 1900 bis 1913]]
Eugenie von Soden war eine Tochter des in Stuttgart geborenen Juristen Freiherr Theodor August von Soden (1825–1913) und seiner Frau Clementine Camerer
Im Jahr 1905 veröffentlichte sie den Gedichtband ''Haidekraut'', den sie ihrer Zwillingsschwester widmete. Ein weiteres Buch aus dieser Zeit war ''Aus meiner Mappe''. Außerdem schrieb sie Aufsätze für die [[Schwäbische Frauenzeitung]] und fungierte als [[Herausgeber]]in der drei Bände des ''Frauenbuchs''. Diese drei Bände erschienen 1913/1914 und waren dazu bestimmt, eine „allgemeinverständliche Einführung in alle Gebiete des Frauenlebens der Gegenwart“ zu geben.
Eugenie von Soden war in zahlreichen Einrichtungen der [[Frauenbewegung]] tätig. So war sie Mitglied im ''Württembergischen [[Deutscher Verband für Frauenstimmrecht|Verein für Frauenstimmrecht]]'', im ''Verein für weibliche Angestellte in Handel und Gewerbe'' und in der ''Frauenlesegruppe''. Im Verein für weibliche Angestellte in Handel und Gewerbe leitete sie die ''Kommission für Unterricht, Belehrung und Unterhaltung''. Auch an der Gründung des ''Stuttgarter Frauenclubs'' war sie beteiligt.
Die Schriftstellerin blieb unverheiratet. Sie starb im Frühjahr 1930 im Alter von 71 Jahren in Baden-Baden.
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==
'''Als Autorin'''
* ''Haidekraut'', Kielmann, Stuttgart 1905.
* ''Unbekannt: nach einer wahren Begebenheit erzählt''. Ensslin und Laiblin, Reutlingen 1903.
* ''Die vier Elemente'', Höfling, München.
* ''Von Freiheit zu Größe: Erzählung.'' Finckh, Basel.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.dla-marbach.de/index.php?id=448&ADISDB=PE&WEB=JA&ADISOI=00036690 |titel=Bibliothek - DLA Marbach |abruf=2020-10-08}}</ref>
'''Als Herausgeberin'''
* {{Literatur|Titel=Frauenberufe und Ausbildungsstätten |BandReihe=1 |Reihe=Das Frauenbuch: Eine allgemeinverständliche Einführung in alle Gebiete des Frauenlebens der Gegenwart |Ort=Stuttgart |Datum=1913}}
== Ehrungen ==
[[Datei:Gedenktafel Eugenie von Soden von Pro Alt- Cannstatt.jpg|mini|Gedenktafel von ''Pro Alt-Cannstatt'' am Haus Daimlerstraße 29 in Stuttgart-Bad-Cannstatt]]
Das baden-württembergische [[Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg|Sozialministerium]] ließ im Rahmen eines Förderprogramms eine [[Gedenktafel]] für Eugenie von Soden in Esslingen aufhängen.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.frauen-aktiv.de/aktiv/27/seite5.php|wayback=20160306194015|text=''Förderprogramm „Frauen-Gedächtnis-Orte“
== Familie ==
Zeile 17 ⟶ 29:
== Weblinks ==
* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd117442534.html#indexcontent Indexeintrag Eugenie von Soden] in der ''[[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]''
* {{DNB-Portal|117442534}}
{{Wikisource}}
== Literatur ==
* {{Literatur |Autor=Olaf Schulze |Titel=Eugenie von Soden. Vorkämpferin der bürgerlichen Frauenbewegung |Hrsg= |Sammelwerk="Und die Frauen?" Cannstatter Frauengeschichte(n) aus zehn Jahrhunderten |Ort=Ludwigsburg |Datum=2021 |ISBN=978-3-943688-09-2 |Seiten=110 - 113}}
* [[Irene Ferchl]]: ''„Das reinste Glück fühl ich der Poesie entschweben“. Sechs schreibende Frauen aus drei Jahrhunderten.'' In: Irene Ferchl, Ute Harbusch, Thomas Scheuffelen (Hrsg.): ''Literarische Spuren in Esslingen. „Das ist eine Stadt“.'' Bechtle, Esslingen 2003, ISBN 3-7628-0571-7, S. 123–135.
* {{Literatur |Autor=Ingrid Gerhake |Titel=Eugenie von Soden, Schriftstellerin, stets engagiert für Fraueninteressen |Sammelwerk=WeiblichES. Frauengeschichte gesucht und entdeckt |Ort=Esslingen |Datum=1999 |Seiten=18 - 31}}
== Einzelnachweise ==
Zeile 30 ⟶ 45:
{{DEFAULTSORT:Soden, Eugenie von}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:
[[Kategorie:Freiherr (Soden)|Eugenie]]
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]▼
[[Kategorie:Württemberger]]
[[Kategorie:Deutscher]]
Zeile 36 ⟶ 53:
[[Kategorie:Gestorben 1930]]
[[Kategorie:Frau]]
▲[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]
{{Personendaten
|