|OrtK = Орджонікідзе
|Wappen =
|Karte =
|Oblast = Krim{{!}}Autonome Republik Krim
|Rajon = Feodossija{{!}}StadtStadtkreis von Feodossija
|lat_deg = 44.965 | lat_min = 57 | lat_sec = 54
|lon_deg = 35.355 | lon_min = 21 | lon_sec = 18
|KOATUU = 111645400
|KATOTTH = UA01180430010021718
|Höhe = 20
|Fläche =
|Einwohner = 29952669
|EW_Stand = 20042012
|PLZ = 98184
|Vorwahl = 6562
|Gliederung = 1 Siedlung städtischen Typs
|Bürgermeister = Maxim Dubinin
|Adresse = вул. Леніна 40<br />98184 смт. Орджонікідзе
|Website =
|StatLink = httphttps://gska2www.rada.gov.ua/pls/z7502/A005?rf7571=1264
}}
'''Ordschonikidse''' ([[Ukrainische Sprache|ukrainisch]] '''{{lang|ukukS|Орджонікідзе}}'''; – ukrainisch offiziell seit dem 12. Mai 2016 {{RuSlang|uk|Kajhador|Кайгадор}}<ref>[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/1352-viii Верховна Рада України; Постанова від 12.05.2016 № 1352-VIII Про перейменування окремих населених пунктів та районів Автономної Республіки Крим та міста Севастополя]</ref>; russisch {{lang|ru|Орджоникидзе}}; [[Krimtatarische Sprache|krimtatarisch]] ''Kaygador'') ist eine kleine [[Siedlung städtischen Typs]] mit etwa 2700 Einwohnern zwischen [[Feodossija]] und [[Koktebel]] an der Südostküste der [[Krim]] in der [[Ukraine]]. Es liegt am Nordende der felsigen, bis zu 174 m aus dem Meer ragenden Halbinsel „Kyik[[Kyik-Atlama“Atlama]] (''Киік-Атлама'') zwischen der [[Dwojakirna-Bucht]] (Двоякірна бухта) im Nordosten und dem [[Golf von Koktebel]] im Südwesten. VerwaltungsmäßigAdministrativ gehört der Ort zum [[Stadtkreis Feodossija]]. Erst seit 1937 trägt der Ort seinen heutigen Namen; er hieß vorher ''Prowalnoje'' (russisch: ''Провальное''), ''Dwujakirnyj'' (russisch ''Двуякорный'') und ab 1914 ''Bubnowka'' (''Бубновка'').
== Geschichte ==
[[Datei:OrdzhonikidzeTepe panoramaOba. Theodosia.jpg|miniatur|400pxmini|links|PanoramablickBlick von Norden auf den Ort]]
[[Datei:ВП церковь орджо.jpg|mini|links|Kirche St. Stefan in Ordschonikidse]]
Die erste bekannte Besiedlung des Orts war ein gegen Ende des 1411. Jahrhunderts errichtetes [[Armenien|armenisches]] Kloster mit einer Burg namens ''Kaygador''. Im [[Mittelalter]] befand sich ein [[Republik Genua|genuesischer]] Hafen namens ''Provato'' an der Stelle. Im Jahre 1911 begann [[Russisches Kaiserreich|Russland]] dort eine Fabrik für [[Torpedo|Torpedos]]<nowiki />fabrik zu errichten. Vizeadmiral Michail [[Wladimirowitsch Bubnow]] (''Михаил Владимирович Бубнов'', 1859 – nach 1917), der den Bau leitete, erhielt 1914 von Zar [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II.]] das umliegende Gebiet zum Geschenk, baute sich ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] (an der Stelle desder heutigen Tauchzentrums[[Tauchbasis]]) und nannte den Ort Bubnowka. Im Jahr 1937 wurde die Straße nach Koktebel gebaut und der Ort in Ordschonikidse umbenannt, nach dem kurz zuvor in Moskau unter ungeklärten Umständen verstorbenen sowjetischen Politiker [[Grigori Konstantinowitsch Ordschonikidse|Grigori Ordschonikidse]].
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war der Ort von 1941bis1941 bis 1944 von [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] besetzt. Die sowjetische Torpedofabrikation war zuvor an das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] evakuiert worden. Nach Kriegsende wurde das Torpedowerk „Hidroprybor“''Hidroprybor'' erheblich erweitert und ein Zweigwerk der [[Jekaterinburg|Swerdlowsker]] 94. Fabrik „Hidroaparat“''Hidroaparat'' angesiedelt. Für die Arbeiter wurden neue Wohnblocks gebaut.
== Gegenwart ==
Bis zur Unabhängigkeit der Ukraine im Jahre 1991 war der Ort wegen der dort befindlichen Waffenfabriken militärisches Sperrgebiet und Besuchern nicht zugänglich. Heute gibt es keinerlei industrielle Produktion mehr, und man bemüht sich, den Ort für den Bade- und [[Sporttauchen|Tauch]]<nowiki />tourismusTauchtourismus zu entwickeln. Das Wasser des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meers]] ist hier sehr klar, und im Umkreis von Ordschonikidse gibt es eine Anzahl kleiner, teils sandiger, teils kiesiger Badestrände.
== Iwan Baba ==
Am äußersten Südostende der Halbinsel liegt die nur etwa 100 x× 80 m große felsige Insel ''[[Iwan Baba'']], durch einen Spalt von etwa 10 m Breite vom Festland getrennt. 800 m westlich, am Nordufer der Halbinsel, befindet sich der kleine Hafen von Ordschonikidse, geschützt durch zwei 200 m lange [[Mole]]n. Der Hafen war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zeitweise Stützpunkt, ''Iwan Baba'' genannt, deutscher [[Schnellboot]]e und italienischer [[Motoscafo Armato Silurante|MAS]]-Motortorpedoboote.
800 m westlich, am Nordufer der Halbinsel, befindet sich der kleine Hafen von Ordschonikidse, geschützt durch zwei 200 m lange [[Mole]]n. Der Hafen war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zeitweise Stützpunkt, ''Iwan Baba'' genannt, deutscher [[Schnellboot]]e und italienischer [[Motoscafo Armato Silurante|MAS]]-Motortorpedoboote.
{{commonscat|Ordzhonikidze (Crimea)|Ordschonikidse}} ▼
* http://awesomeukraine.com/2011/03/ordzhonikidze-a-calm-resort-in-crimea/ ▼
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▲* {{Webarchiv |url=http://awesomeukraine.com/2011/03/ordzhonikidze-a-calm-resort-in-crimea/ |wayback=20120116225731 |text=Ordzhonikidze, a calm resort in Crimea}}
== Einzelnachweise ==
[[Kategorie:Ort in der Ukraine]] ▼
<references />
[[Kategorie:Autonome Republik Krim]]
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[[eo:Orĝonikidzo (Teodozia municipo)]]
[[Kategorie:Feodossija]]
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[[ru:Орджоникидзе (Крым)]]
[[uk:Орджонікідзе (Феодосійська міськрада)]]
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